Die Gesundheitsoffensive Mülheim, Essen, Oberhausen

Projekt

Hintergrund

Für Unter­­nehmen liegen die Heraus­­forder­ungen des demo­­grafischen Wandels in älter werdenden Be­leg­­schaften und einem Mangel an quali­fizierten Fach­­kräften. Auf­grund der sozio­demo­­grafischen und wirt­­schafts­­­strukturellen Situation gehören in der Region Mülheim an der Ruhr, Essen und Ober­hausen (MEO Region) ins­­besondere die klein-­ und mittel­­ständischen Unter­­nehmen (KMU) der Pflege­­branche, Metall-­ und Elektro­­berufe zu den ge­fährdeten Eng­pass­branchen.

elektro

Um die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft der MEO-Region zu sichern, müssen die dort ansässigen Unternehmen durch die Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements in den Erhalt der Arbeitsfähigkeit ihrer Beschäftigten investieren und zielführende Strategien für die Akquise bzw. Bindung von qualifizierten Fachkräften entwickeln.

Das vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW (MAIS NRW) geförderte Projekt „GOMEO – Gesundheitsoffensive der MEO-Region“ unterstützt 18 Pilotbetriebe bei der Einführung eines BGMs und in der überbetrieblichen Vernetzung. Das Projekt wird vom Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg und PCG – Project Consult GmbH – aus Essen durchgeführt.

 

Dabei basiert GOMEO grundsätzlich auf drei Säulen:

Was wollen wir erreichen?

  • Erhalt und Ver­besserung der Arbeits-­ und Be­schäftigungs­fähig­keit
  • Steigerung der Arbeit­geber­attrak­tivität und damit die Bindung und Ge­winnung von Fach­kräften in den Pilot­unter­nehmen und in der Region
  • Erhöhung der Be­schäftigten­quote Älterer
  • Nutzung und Weiter­gabe von Er­fahrungs­wissen
  • Stärkung der regionalen Wett­be­werbs­fähigkeit von KMU
  • Ein­be­ziehung regionaler Partner aus der regionalen Wirt­schaft und dem Arbeits­markt
  • Regionale Ver­netzung von Akteuren und Interessens­gruppen
  • Transfer in andere Regionen und Branchen